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Slotax

Profi

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61

Donnerstag, 4. August 2011, 08:54

Hi
Reifen die mit dem Kleber (Rot-Weisse Tube) angeklebt wurden gehen ganz leicht von der Felge wenn man die Felge (wichtig ohne Felgeneinsatz) kurz mit einen Feuerzeug erwärmt.
Der Reifen geht samt Kleber Rückstandsfrei innerhalb ein paar Sekunden von der Felge ohne giftige Dämpfe

LG Slotax

slottuner

Fortgeschrittener

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62

Donnerstag, 4. August 2011, 09:09

Reinigungsbenzin

Servus Andi, Martin und alle Wissbegierigen

funktioniert das Reinigungsbenzin auch mit eingeklebten Felgeneinsätzen?
Fallen die Einsätze auch unbeschädigt raus, sind sie dann lacklos?

Ansonsten mach ich es folgendermassen:
Felge samt Reifen auf die Hudy, mit Stanley 3mm Streifen schneiden, diese wieder mit Stanley von der Seite ablösen und den Rest mit Schleifpapier reinigen. Das Ganze halt mit Gefühl, geht aber trotzdem recht flott.

Zum Thema "konisch":
Ganz wichtig ist, daß der Reifen nicht nach innen konisch ist. Das Fahrzeug rattert sonst um jede Kurve.
Überprüfen kann man das am Besten mit der Schiebelehre: diese ca 20mm öffnen, den Reifen drauflegen und die Lehre langsam öffnen bis der Reifen durchfällt. Kippt er über die Innenkante ist es ok. Kippt er aber über die Aussenseite ist´s fürn Hugo.
Die Hudy lässt sich über die Schrauben im Boden justieren, sollte unbedingt gemacht werden.

Rundung:
In Dürnkrut immer ohne Rundung beginnen, ist eine Frage der Tagesverfassung der Bahn, also immer zuerst probefahren und dann gegebenenfalls nachschleifen. Sehr oft reicht zartes Kantenbrechen.

SG Dieter

63

Donnerstag, 4. August 2011, 09:32

Karosserie - Plastik oder GFK

Dankeschön für die, wie immer, auf den Punkt gebrachten und leicht verständlichen Antworten.



Heute würden mir Fragen zu dem Thema "Karosserie - Plastik oder GFK" am Herzen liegen.

Die offensichtlichen Unterschiede sind wahrscheinlich leicht erkennbar - GFK ist wesentlich leichter als Plastik - dadurch hat man mehr Möglichkeiten, das dadurch eingesparte Gewicht möglichst tief zu platzieren (in Form von Zusatzgewichten auf der Chassisplatte). Plastik wiederrum ist sicherlich stabiler, aber natürlich bedeutend schwerer.

Bei manchen Läufen stehen an vorderster Front auch - für mich unerwarteter Weise - relativ oft Fahrzeuge mit einer Plastikkarosserie. Besonders stechen da die Jaguar und die Nissan 89 hervor.
Stellen diese beiden Karosserietypen die Referenz für ein Slotcar dar - oder warum werden diese Typen so oft verwendet ?


Was mich aber besonders interessiert - kann eine Plastikkarosserie einen weiteren Vorteil haben ?
Zwar ist das Gewicht weiter oben - aber ergibt sich zum Beispiel durch Gewichtsverlagerung beim Beschleunigen ein anderer Vorteil (mehr Grip auf der Hinterachse, mechanischer Grip) ?


Oder hat eine schwerere Karosserie einen besseren Einfluss auf den "Wackel" ?
Wenn ja, in welchem Größenverhältnis sind diese Vorteile zu sehen ?

SG - Martin

64

Donnerstag, 4. August 2011, 13:01

RE: Karosserie - Plastik oder GFK

- je leichter die karosserie desto besser (das gewicht-delta sorgt ja auch am chassis für mehr grip)
- je tiefer der schwerpunkt (nicht nur) der karosserie, desto besser

siehst du wunderschön in tulln - schau mal welche karosserien hier regelmäßig bisons gewinnen.

warum nicht in dürnkrut? weil hier (im rennen) selten so viel grip herrscht, dass ein tieferer schwerpunkt auch in einen geschwindigkeitsvorteil in den kurven umgewandelt werden könnte. der prinzipielle vorteil gilt aber genau so.

sonst auch mal ruhig mit dem wackel experimentieren - und zwar mit allen parametern (wie viel, um welchen punkt, jeweils vorne/hinten, härte,....). hat alles seine auswirkung (bin da selber noch am testen). aber im karosseriewackel kannst sehr viel zeit verlieren oder eben auch sehr viel gewinnen.

valhalla

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65

Sonntag, 7. August 2011, 01:35

RE: Pflege und Reinigung von Moosgummireifen

Hallo Martin!

Zum Karosseriewackel kann ich nur sagen, das dieser mit Sicherheit vom Fahrzeug, als auch vom Fahrstil abhängig ist. Daher muss sich jeder selbst die Mühe machen den, für sich und sein jeweiliges Auto, richtigen "Wackel" zu finden. Ich kann mir gut vorstellen das es auch noch von Bahn zu Bahn unterschiedliche Feinheiten geben wird.
Zum Aufkleben von Reifen hat Andi ja schon alles gesagt, zum Ablösen kamen ja auch schon einige Möglichkeiten. Ich leg meine Reifen in eine Dose mit Bremsenreiniger, der löst den Kleber an/auf (nicht den Reifen!!!) und ich ziehe nach einer halben Stunde eine völlig saubere, fettfreie Felge wieder heraus. Und kann dann sofort wieder mit dem Aufkleben beginnen.

Ein Satz in deinem Reifenfred hat mir keine Ruhe gelassen ...

Zitat

Original von jägermeister32
aber auch das einlegen der Reifen in Petroleum ist weit verbreitet.

wer macht sowas, wofür soll das gut sein??? Zum Ablösen der reifen von der Felge?

lg
Alex
in der Ruhe liegt die Kraft

66

Montag, 8. August 2011, 09:09

RE: Pflege und Reinigung von Moosgummireifen

hallo alex


wie ich es verstanden habe, wird das einlegen von reifen in petroleum NICHT zum ablösen von der felge verwendet, SONDERN dient als weichmacher für den moosgummireifen. der reifen (felge mit montiertem moosgummi) dürfte nach dem reinigen (mit lauwarmen wasser und seife) in petroleum eingelegt werden und wird danach allerdings wieder ausgewaschen.

dies dürfte noch aus alten "sloterzeiten" herrühren. in den 60/70iger jahren hat man ja ziemlich viel herum experimentiert - diese methode hat augenscheinlich die slotevolution überlebt und findet deshalb heute noch verwendung.

vielleicht schafft aber dieser thread in jedem das bewußtsein, zumindest intensiv darüber nachzudenken, ob es bei der reifenpflege wirklich notwendig ist, herum zu experimentieren. um sich vielleicht kurzfristig für seine eigene performance einen kleinen vorteil zu verschaffen, aber das rennen für alle anderen zu zerstören.

ein positiver beweiß, welchen spaß slotracen machen kann, zeigt der rennbericht vom 5. bisonlauf bei ARZD.

SG - Martin

valhalla

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67

Montag, 8. August 2011, 22:20

hallo Martin!

Das man die Reifen mit Petroleum reinigt, also Petroleum auf Fetzen und damit die Reifenabwischen, ist mir klar, mache ich auch gelegentlich. Petroleum als Reinigungsmittel ist ja nicht ungewöhnlich, generell. Das der Moosgummi dadurch geschmeidiger bleibt, leuchtet auch ein - längere Haltbarkeit.
Aber einlegen hab ich noch nie gehört ... wer meint das tun zu müssen ...

lg
Alex
in der Ruhe liegt die Kraft

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68

Dienstag, 9. August 2011, 08:11

Reifen in Petroleum einlegen

Hallo Alex!

Das machen nur Unwissende oder solche Sloter, die den anderen absichtlich den Grip von der Bahn entfernen wollen.
Petroleum ist ja bekanntlich ein wenig ölig, und wenn das nicht vollständig vom Reifen enfernt wird rutschen spätestens nach dem ersten Turn alle nur herum. Somit kann man gleich zu einem neutralem Reinigungsmittel greifen, da das Petroleum sowieso wieder ausgewaschen werden sollten.

Also verwenden nur Ignoranten Petroleum zum Reinigen der Reifen.

Grüsse Slotengineer Andi Tögel

valhalla

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69

Dienstag, 9. August 2011, 11:23

Hallo Andi,

es ist immer eine Frage des wie und wann wende ich es an. Wie du schon sagst, sofern man es nicht wieder rauswäscht ...

lg
Alex
in der Ruhe liegt die Kraft

70

Dienstag, 9. August 2011, 11:53

alex, ganz ehrlich: du bist für mich einer der top mechaniker und fahrer in der slotszene ost. wieso versucht jemand wie du überhaupt reifen, die zu hart wurden nochmals aufzuweichen?
mir würde da das ganze rennen lang im hinterkopf stets der kleine, böse zweifel sitzen, dass ich so oder so nur mit c-material unterwegs bin. und das, wo die einfache lösung lautet: einen neuen satz reifen zu schleifen und das corpus delikti unbehandelt z.b. zum bahn sauberfahren zu verwenden.

71

Dienstag, 9. August 2011, 20:49

Archie du verstehst das nicht.
Jeder braucht doch eine herausvorderung! ;-)

Lg.
Mike
... und immer im Schlitz.
Vienna Slotdevils

valhalla

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72

Mittwoch, 10. August 2011, 10:35

Hi Archi!

Danke für die Blumen.
Aber Du und alle anderen hier können sich sicher sein, das bei mir sicher kein Tropfen Petroleum auf die Bahn kommt.
Da wir ja verschiedene Klassen alternierend fahren, und ich dadurch einige Reifen nur 1 Mal im Monat verwende, reinige ich sie nach dem Rennen. Ich lass sie danach "auslüften" und dann ab in die Fotodose. Bovor ich sie beim nächsten Mal auf das Auto schraube reinige ich sie mit Bremsenreiniger, damit sind dann alle Rückstände, die noch im Reifen sein könnten weg, und der Reifen sauber. Dann noch mit Klebeband abziehn und fahren.
Und keiner hat nach mir auf der Bahn schon jemals Probleme mit dem Grip gehabt. Generell möchte ich sagen das wir in Tulln seit unserer Bahnreinigung im Vorjahr kaum Probleme mit dem Grip haben. Und wenn es mal vorkommt, dann haben wir sehr schnell auch herausgefunden warum. Nur 2 Beispiele - haben vor einigen Wochen Saumeisen am Plattengriller gemacht, dadurch hat sich das Fett über die Luft auf der Bahn verteilt - ok, klarer Fall, wird uns so nicht wieder passieren. Und vor 2 Wochen haben wir die Glasfront vorne weggerissen und neu gestaltet, das dadurch Staub auf die Bahn kam, leuchtet ein, somit sind das nachvollziehbare Dinge.

lg
Alex

P.S.: Eigenschaft von Bremsenreiniger - rückstandsfrei verdunsten ... Rückstände die vielleicht die Bremsfunktion beeinträchtigen, oder irgendwas daran kaputt machen, sind nicht so vorteilhaft.
in der Ruhe liegt die Kraft

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73

Donnerstag, 11. August 2011, 07:41

?Petroleum?

Ich halte Petroleum trotzdem für nicht wirklich geeignet, da man mit Geschirrspülmittel dasselbe Ergebniss erzielt. Denn Geschirrspülmittel kann man mit Wasser auswaschen und man benötigt danach keinen Bremsenreiniger, welcher die Nebenwirkung hat, dass die Reifen erst wieder austrocknen.
Weiteres glaube ich nicht, dass meine Reifen schlecht funktionieren. Also kann die Geschirrspülmittel-Methode nicht so schlecht sein.
Ausserdem kann mir niemand erzählen, dass € 3,50 für einen Satz neue Reifen nicht leistbar sind und man damit eine ganze Saison fahren muss.

Grüsse Slotengineer Andi Tögel

74

Donnerstag, 11. August 2011, 09:08

Leute,

für unser Rennen in Trier haben wir einen frischen Satz (mit ein wenig Training) und einen eingefahrenen Satz Reifen verwendet, welche vor Rennbeginn nur nochmals überschliffen wurden (die kleinen Buckelchen) und mit Klebeband abgezogen.
Nicht mal mit Waschlauge bin ich rangegangen....


LG

Roland

Die Frage ist, ob man ein Teil des Problemes sein will oder der Lösung....

75

Samstag, 13. August 2011, 13:36

hallo

ich hätte da eine frage wegen motorreinigen.

speziell die geschlossenen wie macht ihr das.
ich sprühr in das kleine loch wo der motor angeschraubt wird mit kontaktreiniger, und blase es dan mit der druckluft heraus, und das ca. zwei mal.
lager ölen und fertig.

es gibt ja viele möglichkeiten die ich schon gehört habe, ultraschallbecken, im alkohol laufen lassen usw.

wie machen das die profis.

danke
lg

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76

Sonntag, 14. August 2011, 06:25

Motorreinigen

Hallo steirer!

Ich weis nicht ob ich ein Profi bin, aber die Motoren reinige ich so wie Du.
Aus Erfahrung mit dem Ö-SLP Motorenpool funktioniert es aber.

Grüsse Slotengineer Andi Tögel

77

Sonntag, 14. August 2011, 12:42

hallo

profi hin und her.
die alten hasen in der slot scene.
die beste möglichkeit halt den motor wieder won den kohlenstaub zu reinigen.
habe da mal eine tabelle gesehen nach dem reinigen wahr der motor wieder wie neu oder sogar neuer bessere werte wie vorher.
reiniger meine motore immer nach jedem wochenende fahren, und sie funken noch immer sehr gut.
kenne aber andere die die motore nie reinigen, und die funken auch noch immer gut.
wehre mal interessant so einen verschmutzten motor reinigen und dann mal auf zeit fahren, vorher und nachher.

78

Sonntag, 14. August 2011, 17:49

sieh dir doch mal im slp bereich des forums die motorenwerte vom slotengineer gepostet an... da siehst recht schön, was das bringen kann. ,)

79

Dienstag, 23. August 2011, 13:12

1x1 - elektronischer oder mechanischer Regler ?

Heute hätte ich einmal eine Frage zu den unterschiedlichen Handreglern. Welche Vor- bzw. Nachteile haben elektronische bzw. mechanische Handregler ? Nach welchen Kriterien finde ich den passenden Regler für mich ? Unterscheide ich bei den Reglern z.B. auch, mit welchem Motor gefahren wird (Fox 12 V oder Bison 18 V)? Haben sie unter Umständen ein anderes Ansprechverhalten bei unterschiedlicher Stromspannung ?

80

Dienstag, 23. August 2011, 21:37

RE: 1x1 - elektronischer oder mechanischer Regler ?

Fahre diesen regler
RTR V6 Regler
bin voll zufrieden würde nie mehr einen mechanischen regler fahren.
kann man schön gas und bremse regeln mehr oder weniger.
acd das gleiche prinzip aber der regler speißt zurück zum netzteil.
manche netzteile vertragen das nicht da braucht man einen filter der die redurspannung verbraucht.