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  • »slotengineer« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 27. September 2009, 18:36

Auswertung der INDEC-Motore

Guten Abend Zusammen!
Es hat zwar eine Woche gedauert, aber heute habe ich mir die Zeit genommen, um die Einsatzmotore vom SLP-Rennen bei INDEC auzuwerten.
Es sei einmal vorweggenommen; Es haben sich alle Motoren verbessert, ausser drei, welche in der Drehzahl ein bischen schlechter wurden, aber in Drehmoment und Leistung zugelegt haben.
Weiteres habe ich für das METRIS-Rennen 25 Motore markiert. Die Motore, die beim METRIS-Rennen ausgegeben werden, können sich aber noch ändern, da ich zwölf neue Motoren, welche dankenswerter Weise wieder von Herbert Hrabal bei H&T besorgt wurden, noch testen und auswerten. Dadurch könnte sich eventuell noch etwas verschieben.
Grüsse SLP-Koordinator Andi Tögel
»slotengineer« hat folgende Datei angehängt:
  • SLP-Motore.xls (117,76 kB - 126 mal heruntergeladen - zuletzt: 10. Oktober 2019, 22:46)

TheStig

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2

Sonntag, 27. September 2009, 20:52

Guten Abend Andreas

Ich habe eine Frage bezüglich der Ö SLP Motore:



Wie ich in deiner Tabelle sehen kann, befinden sich alle Motore beim Dynorun in einem sehr kleinem Bereich ( was ich für sehr lobenswert an der Ösi SLP befinde). Jedoch laufen die "Murl" so wie ihr sie nennt, beim Dynorun nur wenige Sekunden und können somit keine "echte Rennsituation" simulieren....



Nun aber zu meiner eigentlichen Frage: Verhalten sich ein Motor der 1,5 Stunden und einer der 10,5 Stunden gelaufen sind im Rennen gleich? Es ist wohl keine Frage dass die Motore gewissenhaft eingelaufen lassen worden sind, doch sollte man nicht eher "gleichalte" Motore im Rennen verwenden, da sich ein älterer Motor anders bezüglich der Wärmeentwicklung und innerer Reibung verhält.....


Ich wünsche noch einen schönen Abend

TheStig
?? Who is the Stig ??

mmm

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3

Sonntag, 27. September 2009, 22:48

@ TheStig:
Deshalb wird ein sog. "Hot Run" gelaufen. Der Motor muss zuerst mehrere Dynoruns mit Last absolvieren (ca. 20 Sek. Abstand), erst dann findet die eigentliche Messung statt. Das ist gerade wegen der von Dir angesprochenen thermischen Entwicklung wichtig - denn es ist recht uninteressant, wie der Motor kalt geht, sondern wissen wollen wir die Eigenschaften im "heißen" Zustand bzw. auf "Betriebstemperatur". Und sollte ein Motor durch den "Hot Run" zu heiss werden und dadurch weniger Leistung bringen, so sieht man das dann wunderbar an den Kurven.

Die Laufzeit dürfte nicht wirklich Einfluss haben, wenn dann eher im Gegenteil, dass Motoren, die schon länger im Einsatz sind, besser werden. Aber das könnte auch an Andis Pflege liegen - denn wer wäscht schon wirklich nach jedem Rennen den Motor aus? Ich zumindest nicht...

Zur Streuung: Da ich nun selbst erstmals an einem SLP-Rennen teilnahm, und Andi die Leistungskurven aller ausgewählten Motoren auf einem Vergleichsdiagramm mithatte, mein Erstaunen:

Ich glaube es sind mittlerweile ca. 70 Motoren. Die beim Rennen zu ziehenden Motoren waren schon die perfekte Auswahl, aber dennoch immer noch so unterschiedlich, dass dies an den Diagrammen deutlich abzulesen war! Bin echt erstaunt...

Wenn dann die Motoren auch noch nach gleicher Einsatzzeit ausgewählt werden müssten, dann bräuchte Andi wohl 1000 Motoren und einen Mitarbeiter, der diese auf den Dyno schnallt...

Aber wie oben beschrieben, Einsatzzeit ist (noch) egal, bzw. würden zu alte Motoren sowieso irgendwann vermutlich an Leistung verlieren und automatisch rausfallen...

@ Superman: Alter, wir müssen uns schämen. Unsere Murl war eine aus der besseren Hälfte, die WSD haben die volle Krücke gehabt und uns so verblasen... ;( Des gibts jo net...


Bis dann,

Michael =)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mmm« (27. September 2009, 22:51)


4

Montag, 28. September 2009, 01:09

Das Problem der Motoren sind die Lager die nicht perfekt parallel zueinander stehen. Zudem hat das Gehäuse Spannungen. Wenn sich der Motor anfängt zu erwärmen dehnt sich das Gehäuse unterschiedlich aus, je nach Gehalt an Wärmeenergie, da ja das Material nicht absolut homogen ist und ja unterschiedlich weit entfernt von den Wärmequellen....
Die Lager verschieben sich zueinander durch die Ausdehnung. Auch die Abstände der Magnete zum Anker ändern sich etc. etc...
Alles was hilft ist unter Hitze einlaufen dass zumindestens die Reibung durch die Lager minimiert wird. Dies zeigt sich an der steigenden Drehzahl...

Darum kann man nicht pauschal auf die Reine Einlaufzeit gehen. Manche Gehäuse dehnen sich "richtig" aus manche nicht... die "richtigen" laufen schon nach wenigen Stunden am maximum... die anderen erst später...


LG

Roland

Die Frage ist, ob man ein Teil des Problemes sein will oder der Lösung....

  • »slotengineer« ist der Autor dieses Themas

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5

Montag, 28. September 2009, 06:50

Den Erklärungen von MMM und Dr. Bass brauche ich nichts mehr hinzufügen. Nur eines; Die Einlaufzeit der gemessenen beträgt 15 Stunden, wobei die Motoren dabei annähernd Betriebstemperatur erreichen.
Bestes Beispiel, dass manche Motoren erst nach längerem Einsatz schnell werden, ist unser Motor vom 24h Rennen bei ARZD. Der ging nämlich erst nach 10-11h bis zum Ende wie die Sau.
Grüsse SLP-Koordinator Andi Tögel

6

Montag, 28. September 2009, 07:00

Zitat

Original von mmm

@ Superman: Alter, wir müssen uns schämen. Unsere Murl war eine aus der besseren Hälfte, die WSD haben die volle Krücke gehabt und uns so verblasen... ;( Des gibts jo net...


Bis dann,

Michael =)


Besseres Setup, weniger Abflüge und keine Spoilerreperatur.

lg
Andi

valhalla

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Beruf: Elektrotechniker

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7

Montag, 28. September 2009, 21:25

Danke Andi für deine Arbeit, ist immer wieder interessant zu sehn wie sich die Motore entwickeln.

lg
Alex
in der Ruhe liegt die Kraft