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Montag, 31. August 2009, 19:21

12H von Trier 2009

Reise- und Rennbericht des Pumpkin Teams nach Trier

Am Donnerstag in der Früh ging es los Richtung Trier zum 12H Rennen.
Die Reise verlief Flott, begann aber gleich nach ein paar Kilometern auf der A1 mit einem Schrecklichen Unfall mit zwei Lkws bei dem wir gerade noch vorbei kamen, bevor die A1 Richtung Salzburg gesperrt wurde.
Nach hunderten Kilometern kam unserem Teamchef die Idee wir sollten uns das Porsche Museum in der Nähe von Stuttgart ansehen. Nach kurzer Besprechung opferten wir etwas an Trainingszeit in Trier um uns das Museum nicht entgehen zu lassen ! Der kurze Umweg war es Wert, das Museum präsentiert sich Toll mit vielen Sehenswürdigkeiten aus der Porsche Geschichte vor allem der sportlichen.

Kurz vor 19 Uhr waren wir dann in Schweich (nahe Trier) und checkten im Hotel ein. Danach ging es an die Bahn. Nach freundlichem Empfang vom "Chef" in Trier Martin Bartelmes nahmen wir unsere Schrauberplätze ein. Es war noch wenig Betrieb, Team Mitglieder des Konkurrenz Teams Austria waren aber schon fleißig beim Fahren.

Es gibt in Trier zwei Bahnen die ältere kannten Thomas und ich schon von unseren SLP Einsätzen diese wurde an zwei Punkten nur etwas verlängert, die andere aber war für uns neu. Unser Teamchef der noch nie vorher in Trier war kannte keine der beiden Bahnen so gesehen hat er einen guten Job gemacht und hatte sichtlich auch Spass mit unserem Einsatz Auto.
Wir haben nicht den Ehrgeiz extra nach Trier zu Reisen um dort zu Trainieren und vor allem die neue Bahn Kennenlernen wie andere das taten, wir verließen uns auf unseren Renn-Instinkt.

Donnerstag um 23:00 Uhr was schon wieder Schluss mit Training und wir verzogen uns ins Hotel.

Freitag um 13:00 Uhr ging es weiter mit freiem Training. Da sich die Streckenverhältnisse aber mit vielen Teilnehmern immer wieder ein wenig ändert ist es nicht so leicht das Fahrzeug immer mit der richtigen Abstimmung auf die Strecke zu stellen. Wir ließen uns aber nicht beirren und gingen im Grunde mit der selben Fahrzeug Konfiguration ins Qualifying mit der wir angereist waren ! Einzig die Federn und die Übersetzung änderte ich.

Nach der Technischen Abnahme die für unser Team völlig Problemlos war ging es zum Qualifying.
Es wurde die Bahn und die Spur auf der die Startaufstellung ermittelt wurde gezogen. Es kam die "alte Bahn" und Spur 5 heraus. Die eine Minute die man für eine schnelle Runde Zeit hat war für mich doch ein wenig schnell vorbei. Es wurde der nicht berühmte 8. Startplatz, das bedeutet für unser Team das der Start auf der "neuen Bahn" auf Spur 2 beginnt.

Der Rennbeginn war für uns sehr entspannt, Thomas der uns schon erfolgreich in Hamburg 2007 ins Rennen führte behielt in der Anfangsaufregung immer die Nerven und übergab dann später Peter den Wagen. Der wurde nach anfänglichem Abtasten auch immer schneller und fand einen guten Rhythmus. Ich durfte dann die restlichen Spuren fahren und war positiv überrascht wie gut das Auto seinen Dienst verrichtete. Wir hatten ein SLP2 Fahrwerk mit einigen Karbon Teilen. Eine Nissan Karosserie die inklusive Halter weit über 30 Gramm hatte und einen Karbon Frontsplitter selbst geschnitzt aus einer 0,55mm Platte. Alles in allem ein solides aber doch auch schnelles Fahrzeug.

Nach der „neuen“ Bahn ging es nach 3 Stunden auf die „alte“ Bahn, wobei die ersten 6 des Qualifyings auf die „neue“ Bahn wechselten. Unsere Leistung war auch auf der „alten“ Bahn solide und wurde mit dem 6. Gesamtrang vor dem Regrouping belohnt.

Durch den „Aufstieg“ fuhren wir weiter an der „alten“ Bahn wobei die „langsamere“ Gruppe wieder an die „neue“ Bahn wechselte.
Unser Team fing an jetzt an wirklich Druck nach vorne zu machen. Wir Quetschten den Nissan aus ohne dabei ab zufliegen und arbeiteten uns in kleinen Schritten nach vorne. Nach ca. 1 Stunde Fahrzeit an der „Alten“ Bahn ( 7 Stunden insgesamt) wechselten wir zum ersten Mal die Hinterreifen.
Die 3 Stunden an der „alten“ Bahn vergingen wie im Flug so ging es zu den letzten 3 Stunden an die „neue“ Bahn. Da gab es dann leider in ein paar Abständen einige Reparaturen zuerst versagten die Schleifer, danach mussten krumme Felgen getauscht werden sowie einige Felgeneinsätze erneuert werden.
Danach machten wir aber wieder Druck da wir Chancen sahen den 4. Platz zu erreichen, was schlussendlich knapp gelungen ist. Leider habe ich keine Rundentabelle aber ich hörte Leute sagen das wir im 2. Durchgang den 2. Gesamtrang erreicht haben, ich habe diese Aussage aber nicht Überprüft weil ich von solchen Zahlenspielereien nicht viel halte.

Die Technische Endabnahme konnten wir ohne Probleme passieren. Danach war Siegerehrung, an dieser Stelle Gratulation an die drei Erstplatzierten es waren einige Fahrer in den Teams die ich noch von früher kannte besondere Gratulation an das Slottec Team ganz früher fuhren sie unter dem Teamnamen „Red Lampions“ und die hatten oft wirklich die rote Laterne. So wie die Jungs sich gesteigert haben alle Achtung und die sind am Boden geblieben, der Teamchef von Slottec ist äußerst Hilfsbereit und immer für einen Plausch gut.

Die Verpflegung war wirklich vom feinsten was Bob C. Da vor dem Eingang „am Grill“ zauberte war ein Genuss. Bob ein Amerikaner der in Deutschland lebt mit dem Entsprechenden Akzent, ein Naturbursch der auf einer Matratze im Schlafsack neben dem Auto vor dem Eingang des Slot Centers schlief. Im Renncenter gab es Suppen, Salate – Mehlspeisen GUTEN Kaffee sowie allerlei Getränke. Bob ist auch bekannt für seine kreativen SLP Eigenbauten wovon ich mich schon 2006 in Mörfelden überzeugen konnte.

Wir sind im Renncenter Trier als Freunde gekommen UND als Freunde gegangen, haben alte Freundschaften belebt und neue geknüpft – das im „Eifer des Gefechtes“ einmal Nervosität aufkommt und das eine oder andere Wort gesagt wird ist eigentlich normal das ist bei uns so und ist über 900 Kilometer weit weg nicht anders. Was dort anders ist das die Deutschen Teilnehmer das im Rennen lassen und sogar zwischen den Turns wieder scherzen und lachen und nichts Nachtragen und das aber auch von uns so erwarten.

Die Heimreise schafften wir auch in sehr guter Zeit knapp 7 Stunden und in sehr guter Laune.

Grüße von SlotReporter

FAB

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Donnerstag, 3. September 2009, 00:27

RE: 12H von Trier 2009


RST_Hörnchen

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Donnerstag, 3. September 2009, 08:25

Danke für den Link!

Ein guter Bericht. :cool:
Grüße,
Michael

FAB

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Donnerstag, 3. September 2009, 11:20

Zitat

Original von RST_Hörnchen
Danke für den Link!

Ein guter Bericht. :cool:



Bitte gern geschehen

Greetz Fab